50 Jahre Jodlerclub Heimelig Kaltbrunn: Chronik

1965

Gründungsjahr. Am 31. März 1965 wird der Jodlerclub Heimelig gegründet. Tony Hofstetter arbeitet Vereinsstatuten aus, die an der Gründungsversammlung genehmigt werden. Erster Vorstand: Präsident und Dirigent: Tony Hofstetter; Aktuar und Vizepräsident: Alois Eberhard; Kassier: Fredy Brändli; Revisoren: Beni Zahner, Jules Zahner; Material-Verwalter: Josef Hüppi. Die Gründungsversammlung findet im Restaurant Löwen, Fischhausen, statt. Zur Äufnung der Kasse wird ein Monatsbeitrag von Fr. 5.– beschlossen.


1966

Erste Hauptversammlung am 25. Februar 1966 im Rössli. Mitgliederbestand: 16 Jodler. Bereits erster Jodler-Heimatabend mit dem Jodlerclub Wollerau, Alphornbläser und Fahnenschwinger und der bekannten Kapelle Sepp Boschi, Uznach.

1966
Erstes Chränzli 1966: (v.l.n.r.) Hans Eberhard, Tony Hofstetter, Beni Zahner, Emil Thoma, Adolf Wäger, Anton Rinderer, Alois Eberhard, Josef Duft, Emil Jud, Julius Zahner, Fredy Brändli, August Steiner, Josef Hegner, Josef Hautle (verdeckt auf dem Bild) Kaspar Bachmann, Josef Hüppi, Hans Kühne

1967
Schon in diesem Jahr befasst sich der Verein mit der Aufgabe, eine Jodlertracht anzuschaffen, denn ein Teil der Mitgliederbeiträge werden in einen speziellen Fonds gelegt. Nebst einem reichhaltigen gesanglichen Teil wird auch das erste Theater «Bärgler-Chilbi» aufgeführt.


1968
Es wird beschlossen, zum ersten Mal das Seeverbandsfest in Adliswil zu besuchen. Der Präsident wünscht einen noch besseren Probenbesuch.


1969
Als erste Jodlerin tritt Fräulein Annemarie Zweifel dem Club bei. Am Konzert, das im Januar stattfindet, wird das Theater «Tante Galathe» aufgeführt.


1970
Im Januar wird das Theater «Die Geisterhütte» aufgeführt. Am 8. August wird der erste Club-Ausflug auf die Klewenalp gemacht. «Morge früh, wenn d’Sunne lacht» heisst das Theaterstück, das bereits im November wieder über die Bühne geht. Nebst zwei Vorstandssitzungen finden sich die Mitglieder zu 22 Anlässen zusammen.

Chronik 1


1971
Die Seeverbandsfeste werden regelmässig besucht, dieses Jahr in Meilen. An der Jodler-Unterhaltung wird nebst fünf Liedern das Theater «Familie Graber» aufgeführt.


1972
In einem in der Regionalzeitung aufgegebenen Inserat sucht der Jodlerclub zwei bis drei «flotte» Kameraden.


1973

Wiederum findet im Frühjahr ein Konzert statt, an dem das Theater «Uf der Chrüzmatt» aufgeführt wird. Ab diesem Jahr übernimmt Hans Eberhard das Präsidium, Tony Hofstetter bleibt als Dirigent weiterhin im Amt. Zum erstenmal wird eine zweitätige Reise durchgeführt. Reiseziel: Genfersee – Wallis.


1974
Besuch des ersten NOSJV-Jodlerfestes in Schaffhausen. Die Abendunterhaltungen finden weiterhin im November statt. Zur Aufführung gelangt das Theaterstück «Bergheimet».


1975
An der diesjährigen Hauptversammlung wird Tony Hofstetter zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Erster Besuch eines Eidgenössischen Jodlerfestes in Aarau. Note «gut». Am Unterhaltungsabend wird das Theater «S’Berg-Röseli» aufgeführt.


1976
An der diesjährigen Hauptversammlung wird die zweite Jodlerin, Fräulein Heidi Dürst aus Schänis, in den Club aufgenommen. Mit der Reise im August wagt sich der Club zum ersten Mal ins Ausland, nämlich ins Südtirol. Wiederum ein voller Erfolg am Kränzchen mit dem Theater «S’Verlägeheitschind». Bereits umfasst das Jahresprogramm 22 Auftritte.


1977
Mit dem Lied «Chächi Manne» wird am NOSJV-Fest in Glarus ein «sehr gut» erreicht. Am Umzug taucht auch erstmals das Sujet vom Kaltbrunner Naturschutzgebiet mit Turm auf. Im Herbst wiederum Konzert mit der Aufführung des Theaters «De Schattehof».

1977
Wanderung auf die Rossalp.

1978
An der diesjährigen Hauptversammlung wird bereits von einer Überlastung des Vereins gesprochen. Trotzdem wird das Eidgenössische Jodlerfest in Schwyz besucht und mit dem «Oubiglied» ein «sehr gut» ersungen. Der traditionelle Jodlerabend im Herbst geht mit dem Theater «Föhn i de Bärge» über die Bühne.


1979
Wiederum geht der Jodlerclub Heimelig auf Reisen, und zwar für drei Tage ins Rheinland/Neckartal. Vor viermal ausverkauftem Haus bringen die Jodler nebst dem Liederprogramm das Theater «S’Herz am rechte Fläck» zum Besten. An die 30 mal werden die Jodler zu verschiedenen Veranstaltungen aufgeboten.


1980
An der Hauptversammlung können 14 Mitglieder den Silberlöffel für sehr guten Probenbesuch entgegennehmen. Am NOSJV-Fest in Gossau beteiligt man sich wiederum mit einem «sehr gut». «Uf de Arvealp» heisst das Theater, das im Herbst am Heimatabend zur Aufführung kommt.


1981
Das Hauptereignis dieses Jahres ist der Besuch des Eidgenössischen Jodlerfestes in Burgdorf. Ein «sehr gut» ist der Lohn für den Fleiss an den Proben. Nachdem Denise Zahner bereits im letzten Jahr als Theaterspielerin mitgewirkt hat, tritt sie nun als junge Jodlerin in die Reihen des Clubs. Wiederum wird der Heimatabend mit dem Theater «Zwei Flüüge uf ei Tätsch» viermal aufgeführt. Regisseur und Dirigent in einer Person: Tony Hofstetter.


1982
Mit dem Lied «Wenns Alphorn tönt» von Emil Herzog beteiligt sich der Club am Jodlerfest des NOSJV in Appenzell und erreicht ein «sehr gut». Die Vereinsreise führt dieses Jahr nach Interlaken. Am traditionellen Heimatabend wird das Theater «Der Chorber Lorenz» viermal aufgeführt. Bereits werden die ersten Schritte zur Anschaffung einer neuen Tracht in die Wege geleitet.


1983
Am 8./9./10. Juli findet die Trachtenweihe statt. Die Sammlung für die Anschaffung ist sehr erfolgreich. Die alten Chütti werden den Mitgliedern überlassen. Nebst einem reichhaltigen Liederprogramm wird das Theater «E glatti Stürmoral» unter der Regie von Fredy Brändli aufgeführt.


1984
An der diesjährigen Hauptversammlung werden sechs neue Ehrenmitglieder ernannt. Ein «sehr gut» erhält der Club mit dem Lied «Hand ufs Härz» von Ernst Sommer am Eidgenössischen in St. Gallen. Der langjährige und sehr erfolgreich wirkende Dirigent Tony Hofstetter lässt sich aus gesundheitlichen Gründen dispensieren. Als Vize leitet nun Fredy Brändli den Verein. Unter seiner Leitung wird das Jodlerchränzli wiederum im Herbst durchgeführt. Theater: «S’alti Förschterhuus» in drei Akten mit Gesang.


1985
Als neuer Dirigent wird definitiv Fredy Brändli gewählt. Erstmals wirkt der Club an einer auswärtigen Jodlerunterhaltung mit, und zwar in Hausen a.A. Die diesjährige Vereinsreise führt für drei Tage nach Berchtesgaden. Auch die Chränzli-Tradition wird fortgeführt mit der Aufführung des Theaters «s’Schicksal vom Bärghof». Kurz nach den Theateraufführungen gibt Fredy Brändli seinen Posten als Dirigent wieder auf und verlässt den Jodlerclub.


1986
Als Aushilfsdirigent wird Edi Feusi, Uznach, bestimmt, der im Verlaufe des Jahres definitiv zusagt, den Verein zu übernehmen. Für die Kaltbrunner Jodler sei dies ein Jahr der Bewährung gewesen, sagte der Präsident Hans Eberhard in seinem Jahresbericht. Und wahrlich, 16 Auszeichnungen für guten Probenbesuch bestätigen die Worte des Präsidenten. In Rorschach wurde das NOSJV besucht und unser Lied «Herz freu di» wurde mit «gut» bewertet. Annemarie Seliner führt die Regie beim herbstlichen Jodlerkonzert mit Theater «s’Wägchrüz».


1987
Die Sonne scheint wieder für die Jodler. So ein Titel in einer Regionalzeitung über das Eidgenössische Jodlerfest in Brig, das glänzend über die Runde geht. Davon zeugt der Schlusssatz des Festberichtes, in dem es heisst: «Wahrlich eine optimal vorbereitete und überzeugende Darbietung». An den Heimatabenden im November wurde das Theater «d’Erbe vom Mühlihof» aufgeführt.

Chronik 3


1988
Wiederum geht der Club auf Reisen. Zillertal, Gerlospass und Kufstein sind die Zielorte. Nebst den üblichen Auftritten während des Jahres wird ebenfalls mit grossem Erfolg das Herbstchränzli durchgeführt mit dem Theater «s’letschti Testamänt». Bereits wird das OK für das Jubiläumsfest «25 Jahre Jodlerclub Heimelig» und Seeverbandsjodlerfest bestimmt.


1989
Die Beteiligung am NOSJV in Rapperswil mit dem Lied «Z’Bärg» von Max Huggler lohnte sich, denn ein «sehr gut» ist der Mühe Lohn. Zum ersten Mal singen wir die Ländlermesse in Siebnen zum 60-jährigen Jubiläum des dortigen Jodlerclubs. Das Rahmenprogramm für das 25-Jahr-Jubiläum wird erarbeitet und erste OK-Sitzung.


1990
Trotz des Todes unseres langjährigen und verdienten Präsidenten Hans Eberhard musste das Vereinsleben unter der Leitung von Vize-Präsident Albert Lacher weitergehen, denn die Durchführung des 25-Jahr-Jubiläums und des Jodlertreffens der Freien Jodlervereinigung vom Zürichsee stand vor der Tür. Das OK unter der Führung von August Brunner nahm die Arbeiten tatkräftig an die Hand. Drei Tage dauerten die Festlichkeiten, wobei die Kaltbrunner Bevölkerung durch den zahlreichen Besuch einmal mehr seine Verbundenheit mit dem Jodlerclub unter Beweis stellte. Ohne nennenswerte Schwierigkeiten gingen die Feierlichkeiten zum 25-Jahr-Jubiläum und das Jodlerkonzert am Sonntag über die Bühne. Nachträglich konnte der ganze Anlass in jeder Beziehung als sehr gut gelungen betrachtet werden. Am alljährlichen Unterhaltungsabend wurde das Theaterstück «Bärgprinzessin» aufgeführt.


1991
An der Hauptversammlung wird Albert Lacher zum neuen Präsidenten gewählt. Ebenso in den Verein aufgenommen werden konnte die Jodlerin Manuela Artho. Mit dem Lied «Alpzyt» beteiligte sich der Club am ZSJV-Fest in Engelberg und erreichte ein «sehr gut». Eine dreitägige Reise führte ins Wallis. Mit grossem Erfolg ging am Jodlerheimatabend ein gediegenes Jodlerkonzert sowie das Theater «Rächt oder Unrächt» über die Bühne.


1992
An der Delegiertenversammlung des NOSJV-Verbandes wird der Club für die 25-jährige Verbandszugehörigkeit geehrt, wobei auch neun Mitglieder zu Veteranen ernannt werden. Mit dem Lied «Bärg-Erinnerige» beteiligten wir uns am NOSJV-Fest in Glarus und erhielten dafür die Note 2. Ein einmaliges Erlebnis war die Aufführung der Ländlermesse zusammen mit den Kameraden von Siebnen an der Olma. Wiederum erfreuten wir zahlreiche Besucher am Jodlerabend mit Liedern und dem Theater «Es verlockends Aagebot».


1993
An der Hauptversammlung wird Theo Bamert als neuer Präsident gewählt. Auf dem Jahresprogramm standen 44 Proben und 30 Auftritte. Höhepunkt war der Besuch des Eidg. Jodlerfestes in Sarnen, wo mit dem Lied «E Jodler» ein «sehr gut» erreicht wurde. Der Jodlerabend im Herbst fand tolle Anerkennung und das Theater «Es verruckts Testamänt» wurde mit Erfolg aufgeführt.


1994
Auch ohne Verbands-Jodlerfest wiederum ein reich beladenes Jahr. Auftritte reihten sich zu Hauf, seien es Ständchen oder Jodlermessen. Mit Lied und Umzug beteiligte sich der Club am Seeverbands-Fest in Wangen und als Belohnung für unsere grosse Arbeit genossen die Mitglieder eine dreitägige Vereinsreise ins Zillertal und nach Kufstein. Mit dem Theater «Anuschka» und einem abwechslungsreichen Liederprogramm konnte man die vielen Besucher zum ersten Mal in der Aula begrüssen.


1995
Erstmals besuchte der Club ein Jodlerfest des Nordwestschweizer-Jodlerverbandes in Schönenwerd. Doch blieb der erhoffte Erfolg aus. Die Festwirtschaft am Jahrmarkt verursachte viel Arbeit, nebst den zahlreichen Auftritten mit Ständchen und Jodlermessen. Trotzdem wird der alljährliche Jodlerabend durchgeführt mit dem Theater «De Geisse-Balz».


1996
Höhepunkt dieses Jahres war der Besuch des Eidg. Jodlerfestes in Thun, wo mit dem Lied «Morge uf der Alp» ein «sehr gut» erreicht wurde. Der Heimatabend in der Aula brachte uns viel Lob und Komplimente ein. «Uf dä Gämselialp» hiess das aufgeführte Theater. Im Jahresbericht des Präsidenten Theo Bamert verzeichnet man 45 Proben und 28 Auftritte, wahrlich ein reichhaltiges Programm.


1997
Mit einem sehr turbulenten Jahreswechsel und der Kündigung des Dirigenten Edi Feusi begann das Vereinsjahr. Dank des Präsidenten konnte bereits Ende Februar in der Person von Heiri Hitz ein neuer Dirigent gewählt werden. Ende Mai fand die Einweihung des Kupfentreffs statt. Höhepunkt des Vereinsjahres war die dreitägige Reise nach Grimentz und nach Sion. Im Oktober verstarb unser langjähriger Dirigent Toni Hofstetter. Ihm zu Ehren sang der Club zusammen mit den Kameraden von Wangen und Wollerau die Jodlermesse. Die Unterhaltungsabende mussten dieses Jahr infolge eines Todesfalles abgesagt werden.


1998
Nebst vielen Ständli und Jodlermessen besuchte man das NOSJV-Fest in Chur. Mit dem Lied «Am Jodlertisch» erreichten wir ein «gut», doch allgemein war die Stimmung sehr gut, wie der Berichterstatter bemerkte. Die Alpwanderung ins Oberseetal vermochte etwas Abwechslung ins Vereinsleben zu bringen. Im November werden die Heimatabende erstmals im Kupfentreff durchgeführt. Ein gefälliges Liederprogramm und das Theater «Janko und de Brandstifter» kamen bei den Besuchern gut an. Auf dem Jahresprogramm standen 29 Auftritte und insgesamt 46 Proben.


1999
Bei herrlichem Wetter wird das Eidg. Jodlerfest in Frauenfeld besucht. Dank guter Probenarbeit blieb der Erfolg nicht aus und mit dem Lied «Jodlerfründe» wurde die Höchstklasse erreicht. Daneben standen aber auch sonst zahlreiche Auftritte auf dem Jahresprogramm, unter anderem das Jodlertreffen der Seevereinigung. Die Alpwanderung führte in die Region Amden. Wiederum zu einem tollen Erfolg wurde der Heimatabend im Kupfentreff. Theater: «E lischtige Chnächt».


2000
Am 11. März verstarb leider unser Gründer- und Ehrenmitglied Kaspar Bachmann. Der Präsident bemerkt in seinem Jahresbericht, dass ausser Ständli und Jodlermessen nichts Grosses anstehe. So war es an der Zeit, wiederum eine dreitägige Reise zu unternehmen, die in den Schwarzwald führte. Für den Jodlerabend wagte sich der Club erstmals an ein Singspiel. Der Titel lautete «Leid und Freud» und fand bei den Besuchern sehr guten Anklang. In diesem Jahr wurden die Mitglieder zu 45 Proben und 23 Auftritten aufgeboten.


2001
Der Chor trifft sich zu insgesamt 70 Zusammenkünften. Zu den üblichen Auftritten ist der gut gelungene Familienausflug mit einer Schifffahrt auf dem Zürichsee zu erwähnen. Im August verstarb das Gründungsmitglied August Steiner. Mit Bravour konnte der diesjährige Jahrmarkt bewältigt werden. Am alljährlichen Unterhaltungsabend wurde das Theater «S’alti Försterhus» aufgeführt.


2002
Geburtstage, Engagements bei Hochzeiten und Jodlermessen standen abwechslungsweise auf dem Jahresprogramm. Herausragende Vorkommnisse waren der Besuch des Seeverbandsfestes in Stäfa und die Aufführung der Jodlermesse zusammen mit sieben anderen Clubs in Schaffhausen. Wiederum wagte man sich an ein Singspiel und das «Bärgrösly» fand bei den Besuchern guten Anklang. 42 Proben und sage und schreibe 32 öffentliche Auftritte brachten dem Club enorm viel Arbeit.


2003
66 mal durften die Jodlerinnen und Jodler in den «Ausgang». Als hervorragendes Ereignis würdigt man den dreitägigen Ausflug ins benachbarte Vorarlberg. Erstmals waren die Vorträge am Seeverbandsfest in Adliswil am Samstagnachmittag, was sich auch günstig auf die Besucherzahl auswirkte. Trotz der immer wieder zahlreichen Auftritte während des Jahres werden auch dieses Jahr die Heimatabende durchgeführt. Ein gefälliges Liederprogramm und das Theater «Uf de Flüealp» entsprach dem Geschmack des Publikums bestens. Mit der Wahl des OK für das Seeverbandsfest 2005 sind die Tätigkeiten für das Jubiläumsjahr «40 Jahre Jodlerclub Heimelig» in Angriff genommen worden.


2004
40. Jahresbericht, davon 12 des Präsidenten Theo Bamert. Nebst den üblichen Auftritten vermerkt man den erfolgreichen Besuch des NOSJV-Festes in Bülach. Mit dem Lied «Chüejerglüt» erreichte man die Bestnote. Am Umzug-Sujet «Altwies-Kapelle» erfreute sich eine riesige Zuschauermenge. Mit dem gleichen Sujet beteiligte man sich auch am Jubiläumsumzug in Siebnen. Das Seeverbandsfest fand wiederum an einem Samstagnachmittag in Hirzel statt. An der Gewerbeschau wurde das Raclette-Zelt geführt. «S’Heidi vom Alpstubli» hiess das Theater, das mit Erfolg an den Heimatabenden aufgeführt wurde. 70 Auftritte und Proben standen dieses Jahr auf dem Programm – ein arbeitsintensives Jahr für alle Mitglieder sowie besonders auch für den Vorstand.

2004 Buelach


Chronik 1965 – 2004: Edy Feusi

 

2005

An der 40. Hauptversammlung im Rössli Kaltbrunn wurde Ueli Zahner in den Verein aufgenommen. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung des OK’s und des gesamten Vereins wurde auf eine Teilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest in Aarau verzichtet. 

Das Organisationskomitee unter der Leitung des Ehrenmitglieds Walter Erni bereitete ein tadelloses Jubiläumsfest vor. Dabei führten wir am Samstag, 27. August das 1. Kinderchörlitreffen des Nordostschweizerischen Jodlerverbands durch. Das Jubiläum feierten wir am Abend mit dem Gastchor Siebnen und den Gasterländer Blasmusikanten. Im Rahmen des Festaktes wurden Pius Gähler und Bruno Ziegler (je 24 Jahre Vereinszugehörigkeit) und Theo Bamert (21 Jahre) zu Aktiv-Ehrenmitgliedern ernannt. Am Sonntagmorgen fand in der Pfarrkirche, zusammen mit dem Chlytal-Chörli, die Weihe der neuen Tracht statt. Anschliessend führten wir das Seeverbandsfest (Freie Jodlervereinigung Zürichsee) durch. Bei herrlichem Wetter präsentierten sich ebenfalls die Fahnenschwinger und Alphornbläser. Nicht zuletzt dank der grossen Mithilfe der Kaltbrunner Vereine und Bevölkerung wurde das Fest zu einem grossen Erfolg.

Fotos vom Jodelfest: Samstag, 27. August 2005

Fotos vom Jodelfest: Sonntag, 28. August 2005


2006

Anlässlich der 41. Hauptversammlung wurden jene, welche am 40-Jahr-Jubiläum sich dem Verein gegenüber äusserst grosszügig gezeigt hatten, zu Ehrenmitgliedern ernannt. Es waren dies: Paul Zahner, Theres und Georges Fäh, Trudi und Walter Rüegg, Franz Schmucki, Nelly und Franz Rüegg, Brigitte und Walter Erni. Leider hatten wir auch einen Austritt zu verzeichnen. Nach 16 Jahren verliess Manuela Zwicker den Jodlerclub. 

Am 7. Mai nahmen wir am Seeverbandsfest in Langnau am Albis teil mit dem Lied «I freu mi» von Paul Meier.

Am 23. bis 25. Juni fand in Einsiedeln das Zentralschweizer Jodlerfest statt. Mit dem Lied «Mys Edelwyss» von Jean Clémoncon nahmen wir daran teil. Am Sonntag machten wir mit der Altwieskapelle am Folkloreumzug mit. Die Enttäuschung über die Beurteilung unseres Vortrages mit der Note 3 war gross. Umso schöner war die Begeisterung der zahlreichen Zuschauer des Umzuges.

Vom 14. bis 16 Juli gingen wir auf Reisen. Wir besuchten einen Gemüseanbau-Betrieb im Seeland, ein Weingut in Erlach und eine Schaukäserei in Gruyère. Über den Jaunpass und Brünig fuhren wir zurück in die Ostschweiz. 

Am traditionellen Heimatabend führten wir das Theater «d’Wetterhäx» von C. Berger auf. Die Lieder wurden in das Theaterstück integriert. Renate Seliner und Julia Hegner führten dabei erstmals ein Duett auf.


2007

An der 42. Hauptversammlung gab das Aktiv-Ehrenmitglied Emil Thoma nach 42 Jahren Vereinszugehörigkeit aus gesundheitlichen Gründen den Rücktritt. Neu in den Verein aufgenommen wurden Nicole Hitz und Theo Bamert jun. Nach 24 Jahren Mitarbeit verliess Pius Gähler den Vorstand.

Vom 22. bis 24. Juni fand in St. Moritz das Nordostschweizerische Jodlerfest statt. Für unseren Vortrag wählten wir das Lied «Waldversprechen» von Paul Schreiber. Unsere Darbietung wurde mit der Note «gut» beurteilt. Wiederum nahmen wir mit der Altwieskapelle am Umzug teil. 

Das Seeverbandsfest fand am 1. Septemberwochenende in Horgen statt. 

Am Kaltbrunner Jahrmarkt führten wir die Festwirtschaft bei dem Elektrizitätswerk durch. Unter der bewährten Organisation des Festwirts Viktor Rupf resultierte nebst vielen Arbeitsstunden ein noch nie dagewesener finanzieller Erfolg.

Die alljährlichen Heimatabende mit dem Theater «Bim Waldbrünneli» von Josef Brun wurden gut besucht. Erstmals führte Claudia Rickli-Bamert die Regie für das Theaterstück.


2008

An der Hauptversammlung wurde unser Dirigent Heiri Hitz zum Aktiv-Ehrenmitglied ernannt. 

Am 31. Mai besuchten wir in Wollerau das Seeverbandsfest. Dabei führten wir das Lied «Sunntig» von Hans Müller-Luchsiger auf. 

Vom 26. bis 29. Juni fand in Luzern das Eidgenössische Jodlerfest statt. Wir stellten uns wiederum mit dem Lied «Sunntig» in der Lukaskirche in Luzern der Jury. Der Vortrag wurde mit der Note «gut» bewertet. Dabei durften wir auf die Unterstützung von ausgesprochen vielen Kaltbrunner «Fans» zählen.

Jodlerclub 2008

An den Heimatabenden unterhielten wir das Publikum mit dem Theaterstück «Alperose und Edelwyss» von Norbert Schelbert.


2009

An der Hauptversammlung gab Theo Bamert sen. nach 22 Jahren Vorstandstätigkeit, davon 16 Jahre als Präsident, den Rücktritt. Für diese enorme Arbeit wurde er zum ersten Ehrenpräsident der Kaltbrunner Jodler ernannt. Neu übernahm Markus Steiner das Vereins-Ruder. Denise Lendi und Werner Donner wurden neu in den Verein aufgenommen.

Ins Österreichische Stubaital führte uns und unsere Partner/innen die Jodlerreise in diesem Jahr.

In Wangen besuchten wir am 29./30. August das Seeverbandsfest. Vor dem Publikum gaben wir das Lied «Lueged, losed gnüssed» von Marie-Therese von Gunten zum Besten. Mit der Altwieskapelle nahmen wir am Sonntag am grossen Brauchtumsumzug teil. 

Im Oktober mussten wir Abschied nehmen von unserem Aktiv-Ehrenmitglied Emil Thoma. Mit dem Theaterstück «s letscht Teschtament» und vielen schönen Jodelliedern unterhielten wir an den Heimatabenden das Publikum.


2010

Neben diversen Geburtstagsständli halfen wir der Guggenmusik am Guggerderby, beteiligten uns mit den Wängibachhexen am Fasnachtsumzug und sangen auf der Alp Vorderwängi am Alpgottesdienst. 

In Schaffhausen fand vom 2. bis 4. Juli das NOSJV-Fest statt. Für das Lied «Lueget, losed, gnüssed» von Marie-Therese von Gunten erreichten wir die Höchstnote. Unser Präsident Markus Steiner teilte seine Freude mit einem lauten Juchzer mit. Wir waren alle wahnsinnig stolz auf dieses Resultat. 

Das Seeverbandsfest fand in diesem Jahr in Schindellegi statt. Wir sangen das Lied «Ich wünsch dir Glück» von Ernst Fenner. Renate Seliner und Julia Hegner trugen das Duett-Lied «Nöi Tön» von Hannes Fuhrer vor. 

«Es verlockens Agebot» hiess das Theater in diesem Jahr, mit welchem wir viele Zuschauer zum Lachen brachten.


2011

Unser langjähriges Mitglied Viktor Rupf gibt auf die HV hin den Austritt aus dem Jodlerclub. Er wird zum Ehrenmitglied gewählt.

Am 7. Mai sind wir zu Gast am Heimatabend des Jodelchörli Chlytal in Elm. Vom 1. bis 3. Juli führten wir die Chäshütte am Toggenburger Turnfest in Kaltbrunn und einmal mehr bestätigte sich, dass die Kaltbrunner Vereine sehr gut zusammen arbeiten. 

Mit dem Lied «Gwitternacht» von Emil Wallimann besuchten wir das Seeverbandsfest in Kilchberg. Für die Heimatabende haben wir das Theater «Sing Ruedeli sing» ausgewählt und die Lieder ins Theater eingebaut.


2012

Die dreitägige Vereinsreise führte uns über die Innerschweiz, via Grimselpass nach Fieschertal ins Wallis.

Diverse Geburtstagsständli, Hochzeiten, Alpgottesdienst im Kohlwald und Vorderwängi, Jodlertisch im Restaurant Bildhus, Grillabend bei Guido und Rosmarie Steiner standen auf dem Jahresprogramm.

Der Jodlerclub Rapperswil führte in diesem Jahr das Seeverbandsfest durch, bei welchem wir mit dem Club-Lied «Früeligserwachä» von Hannes Fuhrer und Renate Seliner, Julia Hegner mit dem Lied «Zämä singä» auftraten.

Wie alljährlich im November führten wir die Heimatabende im Kupfentreff durch. Das Volksstück «Heilsami Chrütli» und viele schöne Duette, Quartette und Clublieder gaben wir zum Besten.


2013

Mit Sandra Brand konnte eine weitere Jodlerin in den Club aufgenommen werden.

Höhepunkt in diesem Jahr war das NOSJV-Jodlerfest in Wattwil. Mit dem Lied «Ja» von Hannes Fuhrer liessen wir uns bewerten und bekamen dafür die Note «gut». Bei herrlichem Sommerwetter nahmen wir mit der Altwieskapelle am Umzug teil.

Am Kaltbrunner Jahrmarkt führten wir im EW die Festwirtschaft. Unter der Leitung des Festwirt Ueli Zahner und Theo Bamert jun. konnten wir einen schönen Batzen in unsere Vereinskasse erwirtschaften.

Ein bunt gemischtes Liederprogramm und das Theater «De Goldschatz vo dä Bäregg» kamen beim Chränzli-Publilkum bestens an. 


2014

In seinem 5. Jahresbericht als Präsident erwähnt Markus Steiner nebst den üblichen Auftritten das Eidgenössische Jodlerfest in Davos und das Seeverbandsfest in Erlenbach. 

Die Alpwanderung führte uns ins Innerthal auf die Alp Schwarzenegg zu Familie Hegner, wo wir bei schönstem Wetter einen gemütlichen Sonntag verbringen durften.

Freud und Leid sind nah beieinander: Am 21. August verstarb unser Gründungs-, Ehren- und Freimitglied Jules Zahner. 

An den Heimatabenden durften wir wiederum viele Leute von nah und fern begrüssen. Viele Komplimente gab es für das Theater «Uf de Bonzeealp» und die gut einstudierten Jodellieder.


2015

Das Jubiläumsjahr starten wir mit der HV am 9. Januar im Restaurant Frohsinn, zu welcher wir auch unsere Partner/innen einluden. 

Auf dem Jahresprogramm stehen folgende Veranstaltungen: Diverse Geburtstagsständli, Jodlerreise ins Lechtal, Seeverbandsfest, Erntedanksonntag, Prättigauer Alpspektakel und als Höhepunkt das 50-Jahr-Jubiläum, welches wir am 29. und 30. August feiern. Nebst dem Kinderjodelchörlitreffen am Samstagnachmittag und dem Jubiläumsabend steht am Sonntag ein Festgottesdienst mit anschliessendem Jodler-Brunch auf dem Programm. Das OK unter der Leitung von Theo Bamert gibt sein Bestes, um ein unvergessliches Fest zu organisieren.

Auf die Durchführung der Heimatabende wird in diesem Jahr verzichtet, da das Jubiläumsfest für alle viel Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt.


Chronik 2005 – 2015: Julia Hegner und Christian Staub